Pixelwahnsinn oder – Welche Kamera kaufe ich

Weihnachten steht vor der Türe und bei der beliebten Suche nach dem passenden Geschenk sind kompakte Digitalkameras sehr gefragt. Meine persönliche Empfehlung lautet: Überlassen sie die Entscheidung nicht dem Verkäufer, sondern ziehen sie den Vergleichstest einer renommierten Zeitschrift zu Rate.  Es macht allerdings keinen Sinn alte Tests von 206 oder noch früher zu Rate zu ziehen da die Entwicklung in den letzten Jahren einen rasanten Zuwachs an guten Kompaktkameras gebracht hat. Das wichtigste einer digitalen Kompaktkamera ist, dass sie auch bei mäßigen Lichtverhältnissen eine gute Bildqualität erzielt. Der Trend mehr Auflösung sprich mehr Pixel wird heute in vielen Fachzeitschriften wie z.B. Stiftung Warentest widerlegt. In den Anfängen war <mehr ist besser> berechtigt, aus diesem Stadium sind wir aber längst heraus. Eine 6 Megapixel Kamera mit gutem empfindlichen Sensor liefert oft deutlich bessere Testergebnisse wie die größeren Pixelbrüder. Speziell bei den Kompaktgeräten mit den sehr kleinen Bildsensoren sind Grenzen erreicht. Ich denke eine gute 6 Megapixelkamera ist eine gute Wahl.

Wichtig bei der Kaufentscheidung sollte auch die Auslöseverzögerung sein. Auch hier hat sich seit den Anfängen einiges getan, leider sind Werte wie wir sie von der alten Knipse, mit nahezu keiner Verzögerung Illusion. Es gilt deshalb einen Kamera mit möglichst geringer Auslöseverzögerung zu bekommen. Es wäre doch schade wen der fliegende Vogel nur an seinen Schwanzfedern zu erkennen ist. Um das Vergnügen an den Bilder direkt nach der Aufnahme zu genießen sollte das Display möglichst groß sein. Aber auch hier ist groß nicht gleich gut, achten sie auf die Auflösung und die Lichtempfindlichkeit. Es macht keinen Sinn hier die Beleuchtung eines dusteren Verkaufsraums als Referenz zu nutzen. Falls gerade mal die Sonne schein ist der Test vor der Türe mit der Sonne im Rücken das optimale Testfeld. Die Monitorauflösung dagegen ist ein technischer Wert welcher miteinander verglichen werden kann.

Der Speicherchip sollte so groß sein, dass mindestens 200 Bilder bei maximaler Auflösung gespeichert werden können. Da die Preise für Speichermedien laufend fallen ist hier mehr ist besser die richtige Lösung. Es wäre doch Schade falls die letzten Tage des Urlaubs keinen Platz mehr finden.

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