Erfahrungsbericht -Blog bzw. Webseite frei gestalten

Das Design einer Webseite auf die eigenen Bedürfnisse anzupassen erscheint auf den ersten Blick einfach. Wie bei einem Kochrezept wird aus der Vielzahl von Angeboten eines ausgewählt, probiert und beim Essen festgestellt – beim nächsten Versuch sind für den persönlichen Geschmack einige Zutaten zu ändern.

Wie bereits in früheren Berichten in dieser Kategorie beschrieben, war mein Vorgehen ähnlich, leider jedoch von einigen Rückschlägen begleitet. Heute, nach etlichen Tagen des Studierens und Probierens möchte ich aufbauend aus dieser Erfahrung einige Empfehlungen aussprechen.

Prüfen sie gewissenhaft welche Erfahrungen Sie mit folgenden Themen haben.

  1. Haben Sie gute Kenntnisse der Websprache html (Hyper Text Markup Sprache)
  2. Sind Sie vertraut mit der Formatierungssprache CSS (Cascading Style Sheets)
  3. Beherrschen Sie die Grundlagen um PHP Skripts zu verstehen (PHP stammt ursprünglich von -Personal Home Page Tools)
  4. Ist XHTML (Extensible HyperText Markup Language) für Sie vertraut
  5. Beherrschen Sie ein Tool für FTP (File Transfer Protocol, ein Netzwerkprotokoll zur Dateiübertragung)

Falls Sie all diese Fragen nur mit Nein beantworten können gibt es zwei Wege zur Gestaltung der eigenen Webseite

  • Verwendung eines vorgegebenen Designs. Dies ist sicherlich keine schlechte Lösung und wird für viele zu brauchbaren Ergebnissen führen. Ein solcher Weg wird von allen großen Webhostern durch entsprechende Pakete für Privatanwender unterstützt. Zwar sind auch dabei einige kleine Hürden zu überwinden siehe…
  • Die Bereitschaft viel neues zu erlernen verbunden mit der dazu notwendigen Zeit. Empfehlenswert ist z.B. das Buch HTML mit CSS & XHTML von Kopf bis Fuß. Zusätzlich  ist der Besuch verschiedenster Foren welche sich mit diesen Themen beschäftigen sinnvoll.

  Falls Sie alle Fragen mit Ja beantworten konnten gibt es trotzdem einiges zu beachten:

  1. Es ist  nicht produktiv alles neu zu erfinden.
  2. Starten Sie mit einer Vorlage welche Ihren Anforderungen am nächsten kommt (siehe ThemesPool von WordPress mit rund 1000 Vorlagen)
  3. Als Grundlage sollten Sie sich nicht an der Optik orientieren, sondern an dem Grundaufbau der Vorlage (2, 3, 4 Spalten usw. siehe…)
  4. Beschränken Sie sich nicht auf den deutschen ThemesPool sondern nutzen Sie den Internationalen (deutlich mehr Vorlagen) Die Übersetzung dürfte unkritisch sein.
  5. Nutzen Sie nur Designs welche widged fähig sind, dies erleichtert die Arbeit.
  6. Prüfen Sie ob negative Rückmeldungen zu dem Design vorliegen, falls Ja ACHTUNG
  7. Nutzen Sie die Erfahrung anderer in den Foren von WordPress
  8. Sichern Sie alle Schritte gewissen ab. Durch Verwendung verschiedener Themes Namen im Style Sheet können Sie so immer wieder auf das letzte zurückgreifen.

Passen Sie das Design nun Schritt für Schritt an. Wichtig ist, dass Farben, Schriftarten usw. als letzter Schritt im Style Sheet relativ einfach angepasst werden können.

Als Beispiel verwende ich zur Zeit ein grün orientiertes Design was nicht unbedingt meiner Zielvorstellung entspricht. Es hat mir aber geholfen das Style Sheet zu verinnerlichen.

TIPP: Bei der Anpassung des Style Sheets verwende ich für einzelne Bereiche immer wieder einen Rahmen in unterschiedlicher Farbe. Dies erlaubt mir besser zu verstehen wie einzelne Änderungen sich im Design auswirken. Hilfreich sind dabei die Seiten von css4you.

Mein letzter Tipp lautet nun:

Die ersten 70% zum Ziel sind schnell erreicht, für die nächsten 70% der restlichen 30% d.h. 21% (bis 91% ) wird der gleiche Aufwand fällig usw. Versuchen Sie also nicht 100% zu erreichen, sie werden nie fertig und der Aufwand steigt uns unermessliche.

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